Beschreibung
Städtische Verpflegungsbetriebe erheben die ernährungsbedingten Treibhausgasemissionen sowie die Menge an Food Waste. Sie treffen geeignete Massnahmen, um Treibhausgasemissionen und Food Waste sukzessive zu reduzieren. Ergänzend werden Möglichkeiten gesucht, um entsprechende Reduktionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu bewirken. Die Umsetzung erfolgt in Abstimmung mit der EKK-Massnahme «W7.1 Umwelt- und Klimaauswirkungen bei städtischen Beschaffungen reduzieren». Die bei der Umsetzung gemachten Erfahrungen werden der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und weitervermittelt.
Für Verpflegung an städtischen Anlässen werden Leitlinien erarbeitet, um eine Reduktion der Treibhausgasemissionen und der Menge an Food Waste entsprechend der oben genannten Ziele zu erreichen.
In den fünf städtischen Alterszentren wurde im Frühjahr 2023 eine Erhebung des Food Waste durchgeführt. Seitdem werden Massnahmen zur Reduktion von Food Waste umgesetzt. Eine zweite Erhebung im Frühjahr 2024 zeigte, dass die Menge an Food Waste innerhalb eines Jahres um rund ein Drittel reduziert werden konnte.
In der schulergänzenden Betreuung erfolgte im Herbst 2023 eine Erhebung des Food Waste auf freiwilliger Basis, an der rund ein Drittel der Betriebe teilnahm. Im Herbst 2024 wurde in allen Betreuungen die Menge an Food Waste gemessen. Darauf basierend werden Massnahmen zur Reduktion von Food Waste umgesetzt. Eine weitere Erhebung ist für Herbst 2025 geplant, um die Wirkung der umgesetzten Massnahmen zu ermitteln.